Napster - die MP3 Download Flatrate
Einst begann mit Napster der Umbruch in der Musikindustrie. Was seinerzeit als Filesharing Tauschbörse begann, ist einige Jahre (und Gerichtsverfahren) später ein legaler Dienst mit tollen Angeboten für Musikfreunde. Nicht umsonst wurde Napster von namhaften Magazinen wie c’t, PCPraxis oder Chip im Vergleich mit anderen Musikportalen und Plattformen ausgezeichnet.
Bei Napster finden Musikfreunde die neuesten Stücke, sowohl Singles auch vollständige Alben. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Fünf Millionen Songs, 430.000 Alben und 370.000 Künstler. Was der Nutzer dafür an Gebühren bezahlen muss, hängt ganz individuell davon ab, für welches der Napster-Angebote er sich entscheidet. Insgesamt stehen drei unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, zwischen denen sich Musikfreunde bei Napster entscheiden können.
Napster Music Flatrate ist das Kernprodukt von Napster. Dieser Dienst kostet monatlich pauschal 9,95 Euro. Dafür können Nutzer sich Titel online auswählen, direkt vollständig anhören und zusätzliche Infos zu den einzelnen Songs und ihren Interpreten abrufen. Alle Musiktitel können dabei auf bis zu drei Computer gespeichert werden. Zusätzliche Gebühren fallen erst an, wenn die Titel auch auf CD gebrannt werden sollen - dann zahlen Kunden für einen einzelnen Titel 99 Cent und 9,95 Euro für ein ganzes Album. Die Napster Music Flatrate beinhaltet viele weitere kostenlose Features: Wer Napster beispielsweise nutzen möchte, um werbefrei gute Musik nach seinem Geschmack abzuspielen, der kann aus vielen Playlisten wählen, die online abgerufen werden können. Nutzer können auch ihre eigenen Playlisten erstellen und online abrufen - und das auch von unterschiedlichen Rechnern aus.
Und wer plant, seine Musik oder seine Hörbücher auch unterwegs zu genießen, der sollte sich für Napster ToGo entscheiden. Hier liegt die monatliche Grundgebühr mit 14,95 Euro zwar etwas höher als bei der Napster Music Flatrate. Dafür kann die Musik aber auch auf bis zu drei mobile Player übertragen werden - und das alles ohne jede weitere Gebühr. Hier könnte es höchstens kritisch werden, dass nicht alle mobilen Player kompatibel sind zum Format, in dem die Napster-Musik heruntergeladen werden kann.
Napster Light kann verglichen werden mit klassischen Online-Musik-Stores, wie beispielsweise dem i-tunesStore von Apple oder aber Musicload. Nutzer zahlen keine Grundgebühr, können aber im Musikarchiv stöbern und sich einzelne Songs für 99 Cent und ganze Alben für 9,95 Euro kaufen und herunterladen. Die Stücke können dann auch auf CD gebrannt oder auf mobile Player übertragen werden.
Und damit bei Napster niemand allein ist, wird die Interaktion zwischen den einzelnen Usern groß geschrieben. So ist es möglich, sich in Foren auszutauschen, oder sich durch andere inspirieren zu lassen: Es können die Archive anderer User ebenso durchstöbert werden, wie deren Playlisten übernommen und zur eigenen Playlist gemacht werden können.
Und wer so richtig auf Napster abfährt und das ganze dann auch zeigen möchte, der wird im Bereich Napster Creative fündig. Fans finden hier Animationen, Bildschirmschoner, Wallpaper und Icons.