Kundendaten von Easyload an aEton verkauft
Wie einem recht interessanten Artikel auf Onlinekosten.de zu entnehmen ist, wurden die Kundendaten des ehemaligen Usenet Providers Easyload, an den amerikanischen Anbieter aEton verkauft. Soweit nichts ungewöhnliches, dies geschieht z.B. auch regelmäßig wenn Webspaceanbieter auf Einkaufstour gehen und kleinere Agenturen aufkaufen.
Das heikle an der Geschichte, schätzungsweise 60.000 betroffenen Personen wurden zu Unrecht 77 Euro von ihrem Konto abgebucht. Diese 77 Euro sind die Jahresgebühr für den Usenet Zugang. Obwohl viele betroffenen Kunden bereits gekündigt und eine Bestätigung hierzu seitens Easyload erhalten haben, wurde dieser Betrag eingezogen.
Seitens aEton scheint man nun einen Schritt in die richtige Richtung unternommen zu haben, so sollen sich betroffene Kunden bei dem Support melden, die Beträge werden erstattet.
“Natürlich werden wir den Abbuchungsbetrag umgehend erstatten, wenn wir falsch gehandelt haben” so Martin Ligotnis, Geschäftsführer aEton.
Zurückzuführen ist dieser Fehler anscheint auf eine schlecht gepflegte Datenbank, bzw. auf einen “einen katastrophalen Datenbestand von der Easyload AG” (Ligotnis). Trotz Überprüfungen und Abgleichungen kam es zu diesem Fehler.
Der gesamte, sehr empfehlenswerter Artikel, befindet sich auf Onlinekosten.de: Usenet-Abzocke: Abbuchung trotz Kündigung.




