Archive for the ‘Allgemein’ Category
Der wohl größte, deutschsprachige Anbieter von Usenet Zugängen, UseNext, gab heute bekannt, dass das Downloadvolumen der einzelnen Pakete angehoben wurde. Das kleinste Paket vergrößert sich von 10GB auf 15GB, das mittlere Angebot von 20GB auf 30GB und das größte Downloadpaket um satte 50% von 50GB auf 75GB. Die Preise bleiben stabil, d.h. es wird je nach Paket und Laufzeit zwischen 7,95 Euro und 24,95 Euro fällig. Read more
Der Usenet Provider UseNext versucht einen Weltrekord bzgl. der schnellsten Downloadgeschwindigkeit aus dem Usenet aufzustellen. Das besondere dabei, nicht UseNext selbst möchte den Weltrekord im Usenet-Downloaden aufstellen sondern animiert ihre User dazu. Für den schnellsten Usenet Download winken satte 1.000$, unter allen anderen Teilnehmern verlost UseNext 10 x 100 GB als extra Downloadvolumen.
Für die Teilnahme müsst ihr im UseNext Client nach “Ubuntu” suchen, dies ist eine Linux Variante welche ca. 700 – 900 MB groß ist. Das ganze müsst ihr per Video inkl. Zeitmessung festhalten und auf Youtube veröffentlichen. Anschließend sendet ihr eine Email an youtube[ÄT]usenext.com. Die genauen Teilnahmebedingen und das momentan schnellste Download Video von Youtube: Read more
In den USA steht mal wieder eine große Klage bzgl. Urheberrechtsverletzungen bevor. Konkret geht es um die Recording Industry Association of America (kurz: RIAA), welche gegen den Amerikanischen Usenet Provider Usenet.com vorgehen möchte. In der Klage, welche am 12. Oktober eingereicht wurde, wird kritisiert, dass sich im Usenet zahlreiche, illegale Musikstücke befinden.
Usenet.com bietet seinen Kunden eine Zugang zum Usenet für 19 US$ pro Monat an, wirbt aber auch gleichzeitig damit, dass man Zugriff auf Millionen von Musiktiteln bzw. MP3 Dateien erhält. Dieser Punkt könnte ggf. ausschlaggebend für die Gerichte sein.
Theoretisch bieten die Usenet Anbieter lediglich einen Zugang zum Usenet an, ähnlich wie es Internet Anbieter ermöglichen, am Internet teilzuhaben. Ob die Gerichte diesen Punkt ähnlich oder anders sehen, bleibt abzuwarten. Ebenso möglich Konsequenzen in Deutschland. Neuigkeiten zu diesem Thema werden an dieser Stelle bekannt gegeben.
Da es heute und in der Vergangenheit immer wieder Anfragen per Email gab, ob ich Hilfestellungen und/oder Tipps geben könnte, wo man im Usenet am besten Musik, Filme und andere Dinge finden kann, möchte ich euch nochmals auf das Urheberrecht hinweisen. Das Usenet ist nicht illegal, es ist legal, genau wie im Internet auch, befinden sich allerdings auch im Usenet Daten, welche nicht legal sind. Aus diesem Grund werde ich auch keine Hilfestellungen zu diesem Thema leisten – ich denke das ist verständlich! Wer seine Musiksammlung trotzdem und zudem legal erweitern möchte, dem sei die MP3 Flatrate von MusicMonster ans Herz gelegt… Read more
Wie einem recht interessanten Artikel auf Onlinekosten.de zu entnehmen ist, wurden die Kundendaten des ehemaligen Usenet Providers Easyload, an den amerikanischen Anbieter aEton verkauft. Soweit nichts ungewöhnliches, dies geschieht z.B. auch regelmäßig wenn Webspaceanbieter auf Einkaufstour gehen und kleinere Agenturen aufkaufen.
Das heikle an der Geschichte, schätzungsweise 60.000 betroffenen Personen wurden zu Unrecht 77 Euro von ihrem Konto abgebucht. Diese 77 Euro sind die Jahresgebühr für den Usenet Zugang. Obwohl viele betroffenen Kunden bereits gekündigt und eine Bestätigung hierzu seitens Easyload erhalten haben, wurde dieser Betrag eingezogen. Read more
Ganz allgemein versteht man unter Filesharing, dass ein User im Internet seine Dateien anderen Personen zum Herunterladen zur Verfügung stellt. Dazu benötigt man Tauschbörsen (Peer-to-Peer Netzwerke), die einem die Weiterleitung der Datein ermöglichen.
Begonnen hat Filesharing mit zentral organisierten Netzwerken. Mit dieser Methode können sie dafür sorgen, dass andere Internetuser Zugriff auf ihre Dateien haben und diese kopieren können. So wurden Filme, Musik, Fernsehmitschnitte usw. untereinander verbreitet. Napster war eines dieser zentralen, organisierten und gleichzeitig kostenlosen Netzwerke, mit denen Musik verbreitet wurde. Allerdings reichten Musikbands irgendwann Klage gegen die kostenlose Verbreitung ihrer CD`s ein. Nach einigen Mühen wurde Napster schließlich in eine kostenpflichtige Tauschbörse umgewandelt.
Danach kamen Peer-to-Peer Netzwerke, die nicht mehr über eine zentrale Schaltstelle laufen. Jeder, der sich an diesem Netzwerk beteiligt, wird Anbieter und User zugleich. Lädt man sich z.B einen Film herunter (User), wird er dabei automatisch von einem auch wieder hochgeladen (Anbieter).
Da ein zentraler Server überlastet werden konnnte, sich also als Schwachstelle entpuppte, wurde das ganze dezentralisiert. Doch damit war das Ganze noch nicht am Ende. Mittlerweile können die Daten verschlüsselt werden und die beiden User, die gegenseitig Daten austauschen möchten, lernen sich nicht kennen. Dies funktioniert so, dass eine Person X einer Person Y Daten übermittelt. Person Y gibt sie weiter an Person Z und diese wiederum an Person V. X und V lernen sich also nicht kennen und sind somit geschützt. Zusätzlich werden die Daten noch so verschlüsselt, dass nicht erkannt werden kann, was an wen geschickt wurde.
Filesharing ist eine sehr nützliche Sache. Man sollte sich jedoch über die rechtliche Situation einen Überblick verschafften, bevor man bestimmte Dateien im Internet zur Verfügung stellt.
Mit der geschickten Auswahl verschiedener Usenet Provider, ist es relativ einfach möglich, das Usenet ausgiebieg zu testen. Fast alle Anbieter von Usenet Zugängen bieten entsprechende Testaccounts an, diese reichen von 2 – 153 GB. 153 GB ist der Extremfall. Dieser kommt vom Provider Usenext zustande, welcher allen Interessenten ein Testpaket von 3GB an. Dieses Testpaket mit voller DSL-Geschwindigkeit genutzt und ausprobiert werden. Sind die 3GB Traffic von Usenext verbraucht, kann der Benutzer auf eine Flatrate zurückgreifen, welche allerdings mit einer Geschwindigkeitsdrossel von einem MBit/s. versehen wurde. Innerhalb der 14tägigen Testphase kommt man somit auf ca. 150GB durch die Usenet Flatrate.
Welche Provider sich für diese Tests eignen, wer wie viel Gigabyte bereit hält lesen Sie hier: Usenet kostenlos testen.
Wichtig für jeden Benutzer der Testangebote: Sollte das Angebot der Provider nicht zusagen, so ist eine separate Kündigung, z.B. per Email notwendig. Dies muss innerhalb der Testphase beim Anbieter aufschlagen, andernfalls geht der Usenet Provider von einer Zufriedenheit des Kunden aus und lässt diesen automatisch in das kleinste Angebotspaket rutschen.
Anders als bei den bisherigen “Schließungen” von BinLoad, UseFlat und UseBin, schließt der Usenet Provider UsePirat seinen Dienst aufgrund einer Abmahnung seitens der Gema. Die Gema warf dem Anbieter vor, gezielt mit illegalen Inhalten zu werben. Userpirat bewarb seinen Dienst u.a. mit “ein umfangreiches MP3-Angebot von etwa 1 Millionen Werken aus dem von der GEMA vertretenen Repertoire”. Das dies der Gema ein Dorn im Auge ist, dürfte klar sein.
Der Streitwert der Abmahnung bezog sich auf eine Summe von 750.000 Euro. Zusätzlich sollte der Zugang zu urheberrechtlich geschütztem Material unterbunden werden. Die Gespräche beider Parteien brachten keine Lösung, eine Filterung des Materials sei laut Usepirat ausgeschlossen bzw. technisch nicht möglich. Aus diesem Grund stellte Usepirat den Dienst zum 31.07.2007 ein. Weiterhin werden aktuelle Verträge storniert und keine weiteren Gebühren von den Kunden eingezogen. Im Voraus gezahlte Beiträge sollen erstattet werden.
Quelle: Heise.de
In die Reihe der Schließungen reiht sich nach UseBin und UseFlat nun auch BinLoad ein. BinLoad wurde vom gleichen Anbieter wie UseFlat betrieben, so ist es nicht verwunderliche, das nun auch dieser Dienst sein Angebot aufgibt.
Genau wie auf useflat.de, ist bei dem Versuch eine Anmeldung zu vollziehen, ein mickriger Hinweis zu lesen:
Es sind derzeit keine Neuanmeldungen möglich.
Persönlich hat mich das Angebot von Binload, im Gegensatz zu UseFlat, nie so recht überzeugt. Trotzdem ist es Schade, das in kürzester Zeit drei Usenet Provider vom Markt verschwinden. Es wird also Nachwuchs gesucht, wer mach den ersten Schritt?
Nach dem Sterben von Usebin schließt der nächste Flatrate Provider für das Usenet seine Pforten. UseFlat war wie <a href=”http://www.usenet-infos.de/usebin-angebot-eingestellt.html”>UseBin</a> lediglich Reseller, wodurch das plötzliche Provider Sterben zu erklären ist.
Die Webseite des Anbieters ist noch weiterhin online, die aktuellen Verträge haben auch weiterhin ihr Gültigkeit. Eine Neuanmeldung ist nicht mehr möglich, bei einem Versuch erscheint folgende Meldung:
<blockquote>Es sind derzeit keine Neuanmeldungen möglich.</blockquote>
Das wars. Eine offizielle Begründ ist leider noch nicht zu lesen, vielleicht kommt ja noch etwas, wir werden berichten…
